Zwischenbildinterpolation

Die bewegungskompensierte Zwischenbildinterpolation wird in fast allen modernen Fernsehgeräten eingesetzt, um eine ruckelnde Widergabe von Videomaterial zu vermeiden. Hierzu werden zwischen die einzelnen Frames des Videomaterials Zwischenbilder eingefügt. Damit das Gehirn diese Bilder nicht als störend erkennt, müssem diese bewegungsrichtig erzeugt werden. Die geschieht mit Hilfe eines blockbasierten Bewegungserkennungsverfahrens und einer anschliessenden Interpolation.

Zuerst wird ein vorwärts und ein rückwärts interpoliertes Bild berechnet, um Ver/Aufdeckungseffekte lösen zu können. Anschliessend werden diese beiden Bilder überlagert und die Lücken per Interpolation geschlossen. Das Video unten ist in vier Quadranten eingeteilt, um die Wirkung der verschiedenen Schritte zu demonstrieren. In der Praxis wählt man den Suchbereich der Bewegungserkennung größer, dadurch werden die hier zur Veranschalichung auftretenden schwarzen Felder stark vermindert)

 

(Videomaterial: (c) copyright 2006, Blender Foundation / Netherlands Media Art Institute / www.elephantsdream.org)