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Praktikum Video-Produktion (vormals Seminar Video-Produktion/Fernseh-Produktionspraxis)

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Inhalte:

Diese Veranstaltung vermittelt einen Einblick in das Berufsbild eines TV-Magazin-Redakteurs durch eine praxisnahe Simulation der Ablaufschemata der Entstehung einer TV-Magazinsendung. Die nötigen Bausteine dazu: Medieninhalt & -theorie, Produktionstechnik und Produktionspraxis.

Inhaltlich wird vermittelt, was es bedeutet, ein Thema zu finden und dieses redaktionell „zu verkaufen“. Wir lernen den Weg vom Thema, über eine saubere Recherche, die genaue Planung der optischen Idee (Bildergeschichte) und der zu vermittelnden filmisch-inhaltlichen Aussage. Ein Grundstein dabei: Was ist die Geschichte? Was legitimiert gerade ein Thema unter vielen dazu, Medienaufmerksamkeit zu erhalten, und welche technischen Aspekte muss ich dabei in der Umsetzung und Produktion beachten. Unser Lernziel ist es, mit dem nötigen technischen und inhaltlichen Grundwissen filmisch Geschichten zu erzählen und Themen auf den Kern des Inhaltes abgestimmt im Bewegtbild darzustellen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und reichen vom harten journalistischen Beitrag, über bunte Stücke bis hin zu Video-Gebrauchsanweisungen für technische Geräte oder Arbeitsabläufe. Aber wo liegen die Unterschiede? Und was muss ich dabei beachten? Das soll dieser Kurs unter anderem vermitteln.

Die technische Produktion nimmt viel Zeit in Anspruch.

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung ist es daher unbedingt erforderlich, sich an vorgegebene und vereinbarte Termine pünktlich zu halten, in einem nicht unwesentlichen Zeitpensum auch über die Veranstaltung hinaus am Thema zu arbeiten und zu recherchieren, sowie an produktionspraktischen Übungen teilzunehmen. Gegen Semesterende (oder ggf. in der vorlesungsfreien Zeit) sollten Sie sich ca. eine Woche zeitlich recht frei organisieren können, um den Abschlussfilm als praktischen Teil der Veranstaltung produzieren zu können.

Das alles erfordert, wie im realen TV-Alltag auch, eine recht hohe zeitliche Flexibilität und Teamfähigkeit. Die Veranstaltung selbst vermittelt nur die Grundlagen, „Spielregeln“ und Anleitungen zum selbständigen Arbeiten. Die Produktion des Filmes und die gesamte Organisation drumherum (Themenfindung, Recherche, Themenverkauf, Drehplan, Organisation von Technik & Personal, Vereinbarung von Drehterminen mit den Drehpartnern, Kameraleuten, Cuttern und Tontechnikern, etc. ist Sache des „Redakteurs“. Schließlich wollen wir neben der theoretischen Behandlung des Themas die Praxis möglichst realitätsgenau abbilden. Der Vorteil außerhalb der Praxis: Wir simulieren zwar unter realen Bedingungen, aber ohne wesentliche Konsequenzen beim Nicht-Erfolg.

Anforderungen für eine qualifizierten Leistungsnachweis:

 

Eigenständiges Erstellen eine Übungsfilmes unter Anleitung (zum Erlernen des Umgangs mit der Technik), Eigenständiges Erstellen eines Magazinbeitrages (Länge ca. 3’30’’) mit Beratung der „Lehrredaktion“. Darüber hinaus ist es von erheblichem Vorteil, bereits Erfahrung im Umgang mit Film- bzw. Videokameras und -technik, im Bildschnitt und in der Tontechnik zu haben. Ein zuvor erfolgter Besuch der Grundlagenveranstaltungen des Studienschwerpunktes „Medien- und Kommunikationstechnik“ ist empfehlenswert, ebenso wie bereits selbst erstellte Video- oder Audioclips oder eine Mitarbeit bei Campus-TV oder Campus-Radio.

 

Eine spätere Mitarbeit bei Campus-TV wird dringend empfohlen, um die in dieser Grundlagenveranstaltung vermittelten Themen weiter zu vertiefen und Ihnen für Ihre berufliche oder wissenschaftliche Laufbahn nach dem Studium der Medien- und Kommunikationstechnik auch praktische Qualifikationen und Erfahrung mitzugeben, die es Ihnen erlauben wird, in fast allen Medienbereichen zu arbeiten.